Grundrechte für den avonDer Stadtrat von Bristol (England) hat die Avon-Charta verabschiedet und damit die Rechte des Avon auf Gesundheit und Lebenskraft anerkannt. Der Name „Avon“ ist keltischen Ursprungs, das Wort für Fluss. Der Avon fliesst durch die Städte Bath und Bristol und mündet in den Severn, dessen Wasser sich via keltische See in den atlantischen Ozean ergiesst. Die Avon-Charta nennt sieben Rechte, darunter das Recht auf Vertretung und Fürsprache sowie die Schaffung neuer Ämter in den Kommunalräten, die speziell dafür vorgesehen sind, bei Entscheidungsprozessen für den Fluss einzutreten. Bristol hat ein Amt geschaffen, dessen einzige Aufgabe darin besteht, den Avon zu vertreten. Die weiteren sechs Rechte sind: das Recht auf natürliches Bestehen, auf nachhaltigen Flusslauf, auf Freiheit von Verschmutzung, auf die Unversehrtheit der Artenvielfalt, auf Verbindung zur Gemeinschaft sowie auf Regeneration und Wiederherstellung. Die Charta ist nicht rechtsverbindlich. Sie zielt darauf ab im Rahmen des bestehenden Umweltrechts die nationale Politik mitzugestalten. Neben Bristol haben bereits fünf weitere Gemeinden (Winsley, Bath & North East Somerset, Keynsham, Bradford-on-Avon und Corton) die Avon-Charta verabschiedet. Quellen: Text GARN, Bild GoogleMaps Kommentare sind geschlossen.
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September 2026
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