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Gewässer geraten immer mehr unter Druck. 2024 wurden 40 problematische Pflanzengifte zusätzlich bewilligt, so Daniel Büler, im K-Tipp vom 26.3.2025, S.62. Freiwillig hat der Bund diese Informationen nicht herausgegeben. Werden Mittel mit hohen Risiken für Mensch und Umwelt in der Schweiz neu zugelassen, "erfährt die Bevölkerung vom zuständigen Bundesamt für Lebensmittelsicherheit nicht, um welche Gifte es sich handelt." Eine Heimlichtuerei der Behörden, welche für die Gewässer fatal ist. Denn auch wenn bekannt ist, dass diese Giftstoffe letztlich in den Gewässern landen, haben diese nichts dazu zu sagen, geschweige, sich dagegen zu wehren. Dies, obwohl es sich um hochgiftige Stoffe handelt, wie die Auswertung des K-Tipps zeigt: "Bei 21 von insgesamt 101 neuen Pestiziden - also bei rund einem Fünftel - besteht laut den Behörden ein 'besonderes Risikopotential'.
Immer mehr von diesem Gift landet im Trinkwasser. "Gemäss Bund werden im Mittelland die gesetzlichen Grenzwerte für Pestizide im Grundwasser an mehr als 60 Prozent der Messstellen überschritten." Kommentare sind geschlossen.
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März 2026
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